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Ein #, wie hinterlegt man seine #, also lesbar und nicht verschlüsselt, für Angehörige für den Fall von # oder eben den Todesfalls als Nachlass?
Weitere Stufe, wie stellt man sicher, dass diese den digitalen # verstehen und benutzen können?
 
Mein digitaler Nachlass ist verschlüsselt, der schlüssel ist ausgedruckt (paperkey) und auf mehrere leute verteilt (je 2/3).
 
Die Liste mit den Passwörtern würde ich bei dem Notar / Anwalt hinterlegen, mit dessen Unterstützung ich auch mein Testament verfasst hab.
 
Das ist der Grund, weshalb ich # und Co skeptisch gegenüber stehe.

Möglicherweise ist das schwer nachvollziebar für Menschen, die noch nie bewusst an der Schwelle zum Tode standen.

Eine einfache, verschlüsselt gespeicherte # Datei kann man ausgedruckt an einem *sicheren* 😃 Ort aufbewahren. Die kann ja dann auch Gebrauchsinfos enthalten und benötigt keinerlei (spezielle) IT für den Zugriff.
 
Meine Frau hat mein Keepass Masterpasswort in ihrem Keepass und umgekehrt.
 
@GambaJo Deine Frau nutzt Keepass? :-P
 
Ja. Warum nicht?
 
meine auch. Und meine Mutter. Nur mein Vater weigert sich seit Jahren standhaft irgendwas zu lernen
 
@JoergSorge die Daten in # kannst du auch ausdrucken, total einfach, verschlüsselte Textdatei ist keine bessere Alternative für die meisten Leute, so auch für mich.
 
Ich hab letztens überlegt, ob man das Keepass-Passwort nicht beim Notar hinterlegen könnte.
 
Es ist halt ne zusätzliche Software, die wiederum von anderer Software (Betriebssystem bzw. möglicherweise einer bestimmten Version) abhängig ist...mehr als eine Textdatei, oder schätze ich keypass falsch ein?
@utzer
 
@JoergSorge etwas falsch schon, man benötigt eine Betriebssystem, so wie für alle Software die man ausführen möchte.
Keepass gibt es in dutzenden implementationen und die Datenbank ist kompatible zwischen den Versionen. Ein Export in HTML, CSV oder andere Formate ist möglich.
Keepass gibt es für OS X, Linux, Windows, Android, iOS und sicher einige andere Betriebssysteme.

Carl reshared this.

 
für das KeePass Format gibt es mittlerweile für Desktop, Android, iOS jeweils mehrere Programme, die das Öffnen können. Das ist schon relativ nah an Textdatei...
 
Zugangsdaten/Passwörter in KeePass und den Schlüssel zu dieser Datenbank ausgedruckt in einem Briefumschlag
 
Auf Papier versiegelt mit mehreren Ansprechpartnern bei technischen Fragen. ggf auf USB stick, da kann man doku mit draufpacken. Verschlüsselte kopien bei den ansprechpartnern hinterlegen. Key auf papier mit in den Umschlag. ggf als QR code.
 
Verschlüsseltes Archiv, geteiltes Passwort mit Shamirs Secret Sharing?
@utzer
 
Dies!
Plus ein Ansprechpartner hat bei mir das Passwort, der andere den USB Stick. Wenn ich noch Paranoid wäre ein Dritter der die Kontaktdatne beider hat und im Todesfalle von mir zueinander bringt
@utzer
 
Das Problem ist eher dass man daran denkt das auch aktuell zu halten...
 
Keepass für Passwordfiles (wenn es ein USB Stick ist)
Im Kalender einen sich alle 6 Monate wiederholenden Eintrag zu machen es zu aktualisieren wie seine Backups 😀
@utzer
 
Versiegelt beim Notar zusammen mit seinem letzten Willen?
 
Nun meine Patientenverfügung, Testament etc. sind beim.Rechtsanwalt (früher Notar) hinterlegt und als Kopie auch hier an einer Stelle von der die wichtigsten Leute wissen. Im Testament ist auch verfügt wie mit meinen Socual Media Accounts verfahren werden soll. In einem Dokument bei den Unterlagen sind Infos und Zugangsdaten.
 
Meine Frau hat Zugriff auf den Passwordsafe und kennt Ansprechpartner für die Technik.
 
Meine Frau hat jetzt bereits Zugriff auf alles relevante. Daher kann ich ihr auch einfach erklären welche Dokumente wo liegen, etc.

Der Rest wird dann vermutlich einfach verschwinden wenn die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden…
 
Idealerweise irgendwie auf Papier oder USB Stick mit Masterpasswort
Liste von Seiten und Accounts machen ist erstmal der erste Schritt.
Bei den großen Netzwerken gibt es zumindest die Möglichkeit den Account in Todesmodus zu setzen oder Zugang zu bekomen.
 
Und das ganze beim Notar hinterlegen. In der c't war vor längerer Zeit mal eine Artkelreihe dazu.
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-2-Wie-mit-den-Internet-Hinterlassenschaften-Verstorbener-umzugehen-ist-2331560.html
 
wird wohl nicht in deiner nähe liegen, kam aber gerade in den stream gespült
https://ulm.ccc.de/ccc/chaosseminar/2020_02_familie/
 
@Paul ja, hab ich vielleicht in deinen stream geteilt. 😁
@Paul
 
Verschlüsselt. Masterpasswort im Testament
 
Je nachdem wie viel Technik das so ist, ergibt es wohl mehr Sinn das ganze einem entsprechend versierten Freund zu hinterlassen. Oder auch mehreren. Es gibt da auch spannende Verschlüsselungsverfahren wo man zB fünf Schlüssel verteilt und zwei gebraucht werden um dann zu entschlüsseln, oder auch recht beliebige andere Kombinationen davon. Spannend deshalb weil man den einzelnen Leuten dann etwas weniger vertrauen muss.
 
Die Frage habe ich mir tatsächlich auch gestellt - gerade wenn man weniger technikaffine Familie hat.

M.E. kommt man nicht umhin, die Passwörter zu hinterlegen, im Klartext oder als Passwortsafe mit zugehörigem Masterkey. Könnte ein Bankschließfach oder ein (richtiger) Safe im eigenen Heim sein. Dazu eine "Anleitung" mit den wichtigsten Infos, gerade auch wenn es um bezahlte Accounts geht: was kostet das, was ist es.

Und letztendlich: die "Familie" darüber informieren, dass es das gibt.

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