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Ich glaube #MartinSonneborn ist nicht das Problem, der ist doch schon immer so. Hätte man vorher auch schon sehen können.

Was meint ihr zum Austritt von #NicoSemsrott aus #DiePartei ?

https://nicosemsrott.eu/de/my-work/humorlose-erklarung-warum-ich-aus-die-partei-austrete

gebrauchskunst reshared this.

Unklar. Ich kenne Semsrotts politische Arbeit nicht gut; in der verlinkten Darstellung klingt er müde. Und zugleich das auch nicht konsequent: sein Mandat wird er behalten. #rauschen
@Carsten Raddatz (劉愷恩) so machen das alle die aus Parteien austreten, die argumentieren dann immer das Mandat haben sie ja nur als Person bekommen und sie wäre nicht wegen der Partei ins Parlament gekommen. Soweit also keine Überraschung.
Ich muss auch sagen, der Humor von Titanic und der Die Partei war immer schon so. Ein paar fanden es lustig, ein paar schauten beschämt woanders hin (wie ich). In Artikeln zu dem schlechten und latent rassistischen Humor von Sonneborn werden Aktionen von 2011 zitiert.
@Rasmus Fuhse hmm ich finde die *istischen Witze denke ich wohl auch nicht gut, kann mich zumindest nicht an welche erinnern, sprich hab die wahrscheinlich ausgeblendet.
Bei der Art der Witze, oder der Satire, heißt es ja auch oft das sie dahin gehen muss wo es weh tut.
Ich finde den Anlass grade nicht so krass, aber insgesamt ist die Entscheidung m.E. richtig. Hätte aber auch schon früher -- wegen zB dem Sexismus der anscheinend zum Identitätskern der Partei gehört -- stattfinden können.
@>sfb< SigmundFreud'sBartender er hätte also nicht in Die Partei eintreten sollen, verstehe ich das richtig?
Hmm. Konkret gings um das hier: https://www.berliner-zeitung.de/news/nach-sonneborn-tweet-nico-semsrott-tritt-aus-die-partei-aus-li.132217

Sexismus gibts/gabs auch bei anderen Parteien. Da gibts auch inzwischen klare Regeln. Dazu ist es so, dass die meisten lokalen Verbände eigenständig sind und entsprechend unterschiedlich aufgestellt sind.
@Christoph S Ein Problem sehe ich darin, dass die lokalen Verbände nicht genauso spontan wie Martin agieren. Die überlegen noch, wie sie sich positionieren sollten. Ein offener, humorvoller Schlagabtausch wäre meiner Meinung nach heilsamer gewesen.
@Thorsten Möllers @Christoph S hmm vielleicht, aber Martin Sonneborn ist eben der große Übervater der ganzen Partei, gegen den lehnt man sich nicht auf, oder?
Ich denke, Thorsten hat das ganz gut zusammen gefasst. Der Sinn der Partei ist Satire und Humor. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich im Ton vergreift. Kein Problem. Entschuldigung und gut ist. Niemand hier geht wirklich davon aus, dass Sonneborn von ganzem Herzen Nazi ist, dennoch macht er diese rassistischen Witze und will sich nicht entschuldigen. Und wenn es schon eine Satirepartei ist, dann darf und muss sie sich auch über sich selbst lustig machen. Viele lokale Mitglieder agieren aber so, als wäre ihnen wichtig, was der Wähler oder die Wählerin von ihnen denkt. Das ist aber machterhalterisch und passt nicht so ganz zum Grundsatz der Satire.
ja, richtig verstanden
@utzer Kommt drauf an. Ich würde kein "gegen ihn Auflehnen" darin sehen, wenn es aus der eigenen Partei Kontra gibt. Wenn er Satire und Provokation als Kunst ernst nimmt, sollte er sich über ein bisschen Gegenwind ja freuen (solange er offen, lebhaft und konfrontativ kommt, und nicht langatmig über Gremien und Abstimmungen). Wäre ein bisschen wie Sparring, da macht es auch keinen Spaß, nur auszuteilen, hin und wieder vermissen einige halt einen offenen Schlagabtausch unter Freunden.
Hier gibts eine kleine Aufarbeitung: https://twitter.com/_lakra_/status/1349507142693380103

Und hier Sonneborns eher lauwarme eigene Reaktion, die man ihm vielleicht, aber sonst kaum jemandem durchgehen lassen würde: https://twitter.com/MartinSonneborn/status/1349420620220690432

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